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Warum ich Fuji und Nikon parallel nutze

Vor Jahren hatte ich auf Reisen eine schwere Last zu Tragen. Ein Gehäuse und mehrere schwere Linsen füllten meinen Fotorucksack. Interessiert beobachtete ich über die Jahre die Entwicklung der Systemkameras. Weniger Gewicht bei etwa gleicher Qualität wollte ich haben und gönnte mir 2016 eine Fuji XPro2. Bis jetzt habe ich es nicht bereut. Mein Nikon Objektivpark wird immer kleiner, und der von Fuji ist ganz schön angewachsen. Dies liegt an den schrumpfenden Einsatzgebieten der Nikon. Da die Vogelfotografie ein Steckenpferd von mir ist, habe ich ein 200-500er Nikkor in Verwendung. Perfekt ausbalanciert liegt die Nikon damit in der Hand, da kann die Fuji nicht mithalten. Größere Festivitäten fotografiere ich auch lieber mit meiner Nikon D800 mit dem 35er und 50er. Bei Portraits liegt meine Nikon immer noch vorne. Man hat was in der Hand.

Doch die Fuji ist auf dem Vormarsch. Immer öfter fotografiere ich auch Portraits mit ihr. Das Freistellungsvermögen meines Mitakons 35mm f/0,95 entspricht in etwa dem meines 50er Sigma ART Objektivs an der Nikon. Doch mit dem manuellen Focus des Mitakons muss ich mich erst anfreunden.

Ich werde meine Nikon D800 nicht verkaufen und weiterhin parallel fotografieren. Seit ich aber die Fuji habe, bleibt die Nikon immer öfter im Schrank, nicht nur wegen dem Gewicht ;-) .